kamen mir nicht am Schreibtisch.
Sie kamen im Gehen.
Bevor ich Therapeut wurde, habe ich mit meinem Hund Odin eine Therapiehunde-Ausbildung absolviert. Daraus entstand der Wunsch, selbst Therapeut zu werden – und schon als Sozialpädagoge habe ich mich gefragt, warum die Dokumentation so unpraktisch ist, wie sie ist.
In zahllosen Spaziergängen mit Odin und später mit Freya habe ich über meine Klient:innen nachgedacht, reflektiert. Beide Hunde waren stille Begleiter – ein Blick, ein Impuls, ein paar Schritte. Nicht am Computer, sondern im Gehen, im Sitzen, in der Natur. Diese Praxis hat sich als Therapeut nicht geändert.
Sigmund Freud hatte eine ähnliche Begleiterin: seine Chow-Chow-Hündin Jofi יופי – auf Hebräisch „Schönheit" – saß bei seinen Analysesitzungen still im Raum. Eine ruhige Mitanwesenheit. Genau das soll diese App sein.
Eine Doku-App, die mitgeht – die nicht erwartet, dass du dich an den Schreibtisch setzt. Die zuhört, mitschreibt, und dann zur Seite tritt, wenn du selber denken willst.